"Vita"
Warum füllt man diese Seite mit Leben?
Meine Antwort ist einfach-, Immer wieder spreche ich mit jungen Menschen, die ohne viel Hoffnung in ihre eigene Zukunft schauen, weil sie glauben, dass ihnen vieles nicht möglich ist, weil sie nicht die "richtigen" Chancen bekommen.
Möglicherweise liest der eine oder andere diese Zeilen und erkennt das, was auch ich in meinem Leben erkannt habe:
- Wir können alles erreichen, was immer wir wollen.
- Es geht mit ganz einfachen Regeln. Diese sind
..seid Neugierig
Jeder von uns kann alles lernen.
Neues zu lernen, gewohntes zu prüfen und zu überdenken ist interessant, bietet Denkanstöße und hält unser Hirn geschmeidig.
...seid demütig
Wenn wir in einem uns fremden Bereich neu anfangen, ist uns jeder Lehrling mit etwas Praxis in seinem Bereich fachlich überlegen. Wer das erkennt, ist bereit, dazu zu lernen, und mit den Menschen und nicht gegen sie zu arbeiten. Demut ist auch, dem Kollegen Wertschätzung zu zeigen.
Im Einzelfall kann es dann auch geschehen, dass ich dem Kollegen an einer Maschine seinen Arbeitsplatz frei fege, so dass er besser weiter arbeiten kann.
...seid fleißig
Wir alle wollen erfolgreich sein unserem Job, in unserem Privatleben, und auch bei unseren Hobbys sein.
Wer es liebt z. B. Fußball oder Darts zu spielen weiß es natürlich: ohne Training geht da nicht allzu viel.
Und so lautet die einfache Formel:
Erfolg generiert sich aus 98% Fleiß und 2 % Glück.
Geboren - na klar -
Also nun ein paar Eckpunkte eines (meines) Lebens.
geboren: 08.04.1964, eher zufällig in Pelkum (Westfalen). Eher zufällig, weil meine Wurzeln in Mainz liegen. Im schönen Mainz Weisenau bin ich als Sohn der Musikerzieherin Luzia Rauch (Künstlername Lu Arrano) aufgewachsen. Die Liebe zur Musik habe ich so in den Genen. Da meine Mutter in unserem Haus unterrichtet hat, habe ich vom ersten Tag Musik er-fahren und er-leben dürfen. Musizieren ist immer ein fester und wichtiger Bestandteil meines Lebens gewesen und geblieben.
Schule
vorab: Ich war wohl ein leidlicher Schüler und so manch einer meiner Lehrer war sicher nur bedingt begeistert von der Mitarbeit und Ablenkbarkeit des kleinen Thilo. Betroffen von einem Syndrom, dass heute den allgemein bekannten Namen "ADS" trägt, war es sicher nicht immer einfach, mich zu erreichen und so motivieren, dass ich mein Leistungspotential auszuschöpfen konnte...
Dass meine Mutter bereits 1978, also in meinem 13ten Lebensjahr, verstorben ist, hat die Situation sicher nicht erleichtert.
Den Hautschulabschluss habe ich in der Regelzeit nach 9 Jahren absolviert, angehängt habe ich dann auf dem 2ten Bildungsweg die "mittlere Reife" im Fachbereich Elektrotechnik.
Dieser Schulabschluss war damals erforderlich, um Musik studieren zu können.
Gewünscht hatte ich mir, in die Fußstapfen meiner Mutter zu treten und als Musiklehrer und Instrumentalist mein Geld zu verdienen. Nachdem 1982 auch mein Pflegevater verstorben war und ich ab diesem Zeitpunkt ohne Familienbande durch dieses Leben gepurzelt bin, kam dann alles ganz anders-, aber lesen Sie selbst..
Ausbildung / Jobs / Arbeit
Ziemlich früh musste ich lernen, dass dieses Leben Geld kostet. Wie viele andere hatte ich meine Wünsche und Bedürfnisse. Was mir aber von jeher gefehlt hat ist die Unterstützung in finanziellen Dingen. Daher habe ich geradezu spielerisch gelernt, dass ich mir viele meiner Wünsche nur dann erfüllen kann, wenn ich bereit bin, mir Fähigkeiten anzueignen, die mir ermöglichen, vieles selbst zu machen. Begonnen hat diese Entwicklung bereits mit 15 Jahren.
In den Sommerferien hatte ich mein Mofa durch eine Arbeit an einer Tankstelle erarbeitet. Wie Jungs eben mal so sind, habe ich dann probiert, leistungssteigernde Veränderungen vorzunehmen.
Die Demontage des Luftfilters brachte hier beachtliche Erfolge, zunächst war mein Mofa schnell, wenig später habe ich dann verstanden, wie ein kapitaler Motorschaden aussieht.
Damit hatte ich meinen ersten festen Job. In einem Fachgeschäft für Kleinmotorentechnik habe ich mir zunächst einen neuen Motor und seinen Einbau erarbeitet. Noch viele Jahre habe ich dem Inhaber immer wieder in seiner Werkstatt und auch im Verkauf ausgeholfen, wenn Not am Mann war.
Auf Grund des Einsatzes des Inhabers dieses Ladens habe ich dann meinen ersten Ausbildungsplatz bei der Fa. Schaarberger Sondermaschinenbau als Mechaniker / Werkzeugmacher im Sondermaschinenbau bekommen.
Nach der Zwischenprüfung hatte ich einen Autounfall bei dem ich mich an der Wirbelsäule verletzt habe. Daher konnte ich hier nicht abschließen, zumal die Firma nahezu zeitgleich in die Insolvenz ging.
Also habe ich dann zunächst übergangsweise in einem umgebauten Mainzer Waren und Geschäftshaus als Hausmeister und Sicherheitsbeauftragter gearbeitet, bis sich eine neue Möglichkeit für eine Ausbildung zum
Fachverkäufer für Unterhaltungselektronik
in Hochheim ergeben hat.
Nach 2 Jahren Ausbildungszeit habe ich dann die Erweiterung zum Einzelhandelskaufmann daran gehängt.
Seit Beginn der Ausbildung habe ich nebenbei in der Gastronomie, zunächst als Buffetier, dann im Service und später dann auch als Koch gejobbt. Nach Abschluss der Ausbildung bin ich dann fest in die Gastronomie, zunächst als Angestellter, später dann selbstständig mit einer kleinen Speisegaststätte gewechselt.
Nachdem mein erstes Kind geboren war, habe ich die Notwendigkeit gesehen, wieder eine Arbeit mit "normalen" Tages-, und Nachtzeiten zu finden.
Dass ich dann ausgerechnet bei einem renommierten Mainzer Bestattungsunternehmen als Mitarbeiter in der Technik angefangen habe, war ein weiterer Zufall dieses Lebens.
Nach 5 Jahren ergab sich die Gelegenheit eines Wechsels zu einem anderen Mainzer Bestattungsenternehmen. Neben der Tatsache, dass ich nun die Gelegenheit hatte auch die kaufmännischen und organisatorischen Abläufe des Hauses zu gestalten war, bestand auch die Aussicht, den Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt übernehmen zu können.
Aus privaten Gründen wurde im Jahr 2001 ein erneuter Wechsel fällig. Seither bin ich in 3.ter Stelle in der Zulieferindustrie für das Bestattungsgewerbe tätig. Aktueller Schwerpunkt meiner Arbeit ist Vertrieb, Marketing, aber auch alle anfallende Arbeiten des Tagesgeschäfts.